Arbeitstage
Zählen Sie Arbeitstage zwischen zwei Daten, Samstage, Sonntage und Feiertage abgezogen. Wählen Sie das Land, denn die Feiertage unterscheiden sich.
Arbeitstage
254
Der erste und der letzte Tag zählen mit.
- Kalendertage365
- Samstage und Sonntage104
- Feiertage an Werktagen7
Feiertage im Zeitraum
- Neujahr2026-01-01
- Karfreitag2026-04-03
- Ostermontag2026-04-06
- Tag der Arbeit2026-05-01
- Christi Himmelfahrt2026-05-14
- Pfingstmontag2026-05-25
- 1. Weihnachtstag2026-12-25
Heiligabend und Silvester sind keine gesetzlichen Feiertage und gelten daher als Arbeitstage. Feiertage einzelner Bundesländer werden nicht abgezogen.
Die Länder unterscheiden sich mehr, als man denkt. Schweden hat Heilige Drei Könige, Mittsommer und Allerheiligen, die Norwegen und Dänemark fehlen. Norwegen und Dänemark haben dafür den Gründonnerstag, der in Schweden nie ein Feiertag war, und den Pfingstmontag, den Schweden 2005 zugunsten des Nationalfeiertags abgeschafft hat. Für Deutschland werden nur die neun bundesweiten Feiertage gezählt; die Länder legen null bis vier eigene dazu. Die Niederlande sind das einzige Land der Liste, in dem am Karfreitag gearbeitet wird, dafür gibt es dort den Koningsdag am 27. April. Italien hat Christi Himmelfahrt, Fronleichnam, den Josefstag und Peter und Paul 1977 abgeschafft, und der Pfingstmontag war dort nie ein ziviler Feiertag. Dafür hat Italien Tage, die den meisten anderen Ländern fehlen, etwa den 25. April, den 2. Juni, ab 2026 den Tag des heiligen Franz von Assisi und die Immacolata am 8. Dezember. Frankreich hat weder den zweiten Weihnachtstag noch den Karfreitag, die nur in Elsass-Lothringen frei sind, dafür fünf eigene Tage vom Tag des Sieges am 8. Mai bis zum Waffenstillstandstag am 11. November. Das Vereinigte Königreich hat keine gemeinsame Liste: England und Wales, Schottland und Nordirland haben jeweils eigene Bank Holidays. Für die USA werden die elf Bundesfeiertage gezählt. Für Deutschland, Spanien und das Vereinigte Königreich können Sie eine Region wählen.
So funktioniert es
Der Starttag und der Endtag zählen beide mit, wie es bei Zeitplänen üblich ist. Für Fristen gilt das Gegenteil: Beginnt eine Frist mit einem Ereignis, wird der Tag, in den es fällt, nach § 187 Abs. 1 BGB nicht mitgerechnet. Das gilt nach § 186 BGB auch für Fristen in Verträgen.
Samstage und Sonntage werden immer abgezogen. Die Feiertage können Sie abwählen, denn nicht jeder Betrieb folgt demselben Kalender.
Bundesweit gesetzliche Feiertage gibt es in Deutschland neun: Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Tag der Deutschen Einheit sowie der erste und der zweite Weihnachtstag.
Alles andere ist Ländersache. Heilige Drei Könige, Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen, der Reformationstag und der Buß- und Bettag gelten nur in bestimmten Bundesländern. Sie werden hier nicht abgezogen, damit die Zahl überall stimmt und nicht nur in einem Land.
Heiligabend und Silvester sind keine gesetzlichen Feiertage, auch wenn in vielen Betrieben frei ist. Sie gelten hier daher als Arbeitstage.
Ostern bestimmt mehrere der Feiertage und fällt nach der kirchlichen Regel auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond am oder nach dem 21. März. Das Datum wird für jedes Jahr berechnet.
Ein Feiertag, der auf einen Samstag oder Sonntag fällt, wird nicht doppelt abgezogen, und die Liste zeigt nur die Feiertage, die tatsächlich einen Arbeitstag kosten.
Arbeitstage pro Monat in Deutschland
Arbeitstage von Montag bis Freitag ohne Feiertage, für jeden Monat in diesem und im nächsten Jahr. Gerechnet wird mit den neun bundesweiten Feiertagen; die zusätzlichen Feiertage der einzelnen Länder sind nicht enthalten. Heiligabend und Silvester zählen als Arbeitstage. Die Werte stammen aus denselben Regeln wie das Werkzeug oben.
| Monat | 2026 | 2027 |
|---|---|---|
| Januar | 21 | 20 |
| Februar | 20 | 20 |
| März | 22 | 21 |
| April | 20 | 22 |
| Mai | 18 | 19 |
| Juni | 22 | 22 |
| Juli | 23 | 22 |
| August | 21 | 22 |
| September | 22 | 22 |
| Oktober | 22 | 21 |
| November | 21 | 22 |
| Dezember | 22 | 23 |
| Ganzes Jahr | 254 | 256 |
2026 hat 254 Arbeitstage, und 7 der Feiertage fallen auf einen Werktag. Bei einer Vierzigstundenwoche, also acht Stunden am Tag, sind das 2032 Stunden.
2027 hat 256 Arbeitstage, und 5 der Feiertage fallen auf einen Werktag. Bei einer Vierzigstundenwoche, also acht Stunden am Tag, sind das 2048 Stunden.
Warum die Zahl der Arbeitstage schwankt
Ein Jahr hat zwischen 260 und 262 Werktage von Montag bis Freitag, je nachdem, auf welchen Wochentag der 1. Januar fällt und ob es ein Schaltjahr ist. Wie viele Arbeitstage übrig bleiben, entscheidet sich danach an den Feiertagen.
Von den neun bundesweiten Feiertagen liegen vier immer auf einem Werktag, weil sie sich nach Ostern richten: Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag. Die übrigen fünf haben feste Daten und können auf jeden Wochentag fallen: Neujahr, der 1. Mai, der Tag der Deutschen Einheit und die beiden Weihnachtstage. Einen Ersatzfeiertag für Tage, die auf ein Wochenende fallen, kennt das deutsche Recht nicht. Bundesweit fallen deshalb je nach Jahr fünf bis neun Feiertage auf einen Werktag.
Ostern verschiebt zusätzlich Arbeitstage zwischen den Monaten. Karfreitag und Ostermontag liegen im März oder im April, Christi Himmelfahrt meist im Mai, gelegentlich Ende April oder Anfang Juni. Zwei Jahre mit gleich vielen Arbeitstagen im Jahr können deshalb sehr unterschiedliche Monate haben – was für die Kostenrechnung wichtiger ist als die Jahressumme.
Wer für ein bestimmtes Land rechnet, muss die Landesfeiertage ergänzen. In Baden-Württemberg und Bayern kommen Heilige Drei Könige, Fronleichnam und Allerheiligen hinzu, im Osten und im Norden der Reformationstag, in Sachsen zusätzlich der Buß- und Bettag. Das Werkzeug oben lässt Sie das Land auswählen; die Tabelle hier zeigt nur die bundesweite Rechnung.
Arbeitstage, Werktage und Bankarbeitstage
Die drei Begriffe bedeuten nicht dasselbe, und Verträge verwenden sie oft ungenau. Werktage sind nach der Systematik des Bundesurlaubsgesetzes alle Tage außer Sonn- und Feiertagen, der Samstag also eingeschlossen. Arbeitstage sind die Tage, an denen im Betrieb tatsächlich gearbeitet wird – bei der üblichen Fünftagewoche Montag bis Freitag. Bankarbeitstage folgen wieder einer eigenen Liste: der 24. und der 31. Dezember sind zwar Werktage, im Zahlungsverkehr aber keine Bankarbeitstage, weil das TARGET-System der Zentralbanken an diesen Tagen ohnehin nur eingeschränkt läuft und die Institute geschlossen sind.
Für Fristen gilt § 193 BGB: Fällt das Ende einer Frist, innerhalb deren eine Erklärung abzugeben oder eine Leistung zu bewirken ist, auf einen Sonntag, einen gesetzlichen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle dieses Tages der nächste Werktag. Maßgeblich ist dabei der Feiertag am Ort der Leistung – in einem Land, in dem Fronleichnam gilt, verschiebt sich die Frist also, im Nachbarland nicht.
Das Werkzeug zählt den Anfangs- und den Endtag mit, wie es Zeitpläne üblicherweise voraussetzen. Bei gesetzlichen Fristen wird der Tag des Ereignisses dagegen nach § 187 BGB nicht mitgerechnet. Prüfen Sie deshalb den Wortlaut des Vertrags oder der Vorschrift, nach der Sie rechnen.
Arbeitszeit: was acht Stunden bedeuten
Die Stundenzahl oben ist schlicht acht Stunden mal die Zahl der Arbeitstage. Das Arbeitszeitgesetz setzt in § 3 die werktägliche Arbeitszeit auf acht Stunden fest. Sie darf auf zehn Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden nicht überschritten werden. Weil das Gesetz sechs Werktage je Woche zugrunde legt, liegt die gesetzliche Höchstarbeitszeit bei 48 Stunden in der Woche.
Tarifverträge liegen meist darunter. Die 35-Stunden-Woche gilt in Teilen der Metall- und Elektroindustrie, 39 Stunden sind im öffentlichen Dienst verbreitet, 40 Stunden in vielen anderen Branchen. Wer mit der Tabelle Kapazität plant, sollte die eigene Wochenarbeitszeit durch fünf teilen statt acht Stunden anzusetzen.
An Sonn- und Feiertagen darf nach § 9 ArbZG grundsätzlich nicht gearbeitet werden. § 10 zählt die Ausnahmen auf – Krankenhäuser, Gaststätten, Verkehr, Energieversorgung, Rundfunk und weitere –, und für die geleistete Arbeit ist ein Ersatzruhetag zu gewähren.
Wofür die Zahl gebraucht wird
Arbeitstage sind die Grundlage vieler Rechnungen im Betrieb: Tagessätze bei Freiberuflern, Kapazität in der Projektplanung, Umlagen in der Kostenrechnung, Sollstunden bei Gleitzeitkonten. Weil die Monate zwischen 18 und 23 Arbeitstagen schwanken, führt ein fester Monatsdurchschnitt – oft mit 21,67 Tagen gerechnet – im einzelnen Monat regelmäßig zu Abweichungen.
Für die Entgeltabrechnung spielt die Zahl dagegen meist keine Rolle: Das monatliche Festgehalt bleibt gleich, egal ob der Monat 18 oder 23 Arbeitstage hat. Erst bei Ein- und Austritten mitten im Monat wird anteilig gerechnet, und dann kommt es darauf an, ob der Arbeitsvertrag nach Kalendertagen oder nach Arbeitstagen teilt.