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Quaestio

Datenrate umrechnen

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12,5

1 Mbit/s = 0,125 MB/s

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Weitere übliche Umrechnungen

Über die Einheiten

  • Bit pro Sekunde (bit/s) – Bit pro Sekunde ist die Grundeinheit der Datenübertragung, aus der jede Vertragsgeschwindigkeit gebildet wird. Die Vorsätze sind dezimal: Nach dem amerikanischen NIST meinen Telekommunikationsingenieure mit einem Megabit pro Sekunde stets eine Million Bit pro Sekunde, auch wenn manche Planer lokaler Netze binär gezählt haben. Die Internationale Fernmeldeunion schreibt die Einheit bit/s, etwa im Modemstandard V.90 mit bis zu 56 000 bit/s. Die Falle sind die Abkürzungen: „bps“ und „Bps“ unterscheiden sich um einen Großbuchstaben, aber um den Faktor acht.
  • Kilobit pro Sekunde (kbit/s) – Ein Kilobit pro Sekunde sind 1000 Bit pro Sekunde, also 125 Byte pro Sekunde. Es war die Einheit der Modemzeit: Der ITU-Standard V.90 von 1998 brachte über das Telefonnetz bis zu 56 Kilobit pro Sekunde im Download und 33,6 im Upload. Zwei Fallen. Kilo bedeutet hier immer 1000, nie 1024. Und 56 Kilobit pro Sekunde sind 7 Kilobyte pro Sekunde, nicht 56 – das Modem lud ein Megabyte in knapp zweieinhalb Minuten. Die Mindestversorgung verlangt heute 15,0 Megabit pro Sekunde im Download, fast 270-mal so viel.
  • Megabit pro Sekunde (Mbit/s) – Megabit pro Sekunde ist die Einheit, in der Breitband, WLAN und Mobilfunk verkauft werden: eine Million Bit pro Sekunde, also 125 000 Byte pro Sekunde. Die Telekommunikation-Mindestversorgungsverordnung verlangt für einen ausreichenden Internetzugang mindestens 15,0 Megabit pro Sekunde im Download, 5,0 im Upload und höchstens 150,0 Millisekunden Latenz. Die Falle ist der Faktor acht: 100 Megabit pro Sekunde ergeben 12,5 Megabyte pro Sekunde im Downloadfenster. Netze rechnen außerdem stets dezimal, Dateigrößen oft binär.
  • Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) – Gigabit pro Sekunde sind eine Milliarde Bit pro Sekunde, also 125 Megabyte pro Sekunde oder 1000 Megabit pro Sekunde. Gemessen werden damit Glasfaseranschlüsse, Rechenzentrumsnetze und Ethernet-Standards. Ein Film von 5 Gigabyte braucht theoretisch 40 Sekunden. Zwei Fallen. Ein Gigabit-Anschluss liefert keine Gigabyte pro Sekunde – dazwischen liegt der Faktor acht. Und die wirkliche Geschwindigkeit bleibt immer unter der Leitungsrate, weil die Protokolle ihren Teil brauchen; darum unterscheidet die EU-Verordnung maximale und normalerweise zur Verfügung stehende Geschwindigkeit.
  • Byte pro Sekunde (B/s) – Ein Byte pro Sekunde sind acht Bit pro Sekunde, die Grundeinheit dafür, wie schnell Dateien wandern. Dateien werden in Byte gemessen, also zeigen Programme beim Kopieren und Herunterladen ihre Geschwindigkeit in Byte pro Sekunde mit Vorsätzen, während Internetverträge in Bit rechnen. Der Zusammenhang ist genau der Faktor acht: Ein Modem mit 56 000 bit/s liefert höchstens 7000 Byte pro Sekunde, ein Anschluss mit den 15,0 Megabit der Mindestversorgung 1,875 Megabyte. Die Falle sind die Zeichen, B für Byte und b für Bit. Programme zählen Kilo und Mega außerdem manchmal binär.
  • Kilobyte pro Sekunde (kB/s) – Ein Kilobyte pro Sekunde sind 1000 Byte pro Sekunde, also 8000 Bit pro Sekunde. Die Einheit gehört zu langsamen Übertragungen: Der Modemstandard V.90 brachte 56 Kilobit pro Sekunde, also höchstens 7 Kilobyte pro Sekunde. Die Falle sind der Großbuchstabe und der binäre Vorsatz. Viele Programme schreiben K und meinen 1024, und GNU coreutils vermerkt, dass Tradition und POSIX das k für Kibibyte verwenden. „100 KB/s“ können also 102 400 Byte pro Sekunde sein, 2,4 % mehr als 100 kB/s.
  • Megabyte pro Sekunde (MB/s) – Megabyte pro Sekunde sind eine Million Byte pro Sekunde, also acht Millionen Bit pro Sekunde. Die Einheit steht im Downloadfenster des Browsers, bei Dateiübertragungen und auf Speicherkarten und SSDs, während Netze und Verträge in Megabit pro Sekunde rechnen. Der Zusammenhang ist exakt: 12,5 Megabyte pro Sekunde sind 100 Megabit pro Sekunde, weil ein Byte acht Bit hat. Die Falle ist derselbe Faktor acht in der anderen Richtung – wer 12 Megabyte pro Sekunde sieht, hat bekommen, was der Vertrag verspricht.
  • Gigabyte pro Sekunde (GB/s) – Ein Gigabyte pro Sekunde ist eine Milliarde Byte pro Sekunde, also 8 Gigabit pro Sekunde. Der Branchenverband USB-IF gibt für USB4 bis zu 40 oder 80 Gigabit pro Sekunde an, das sind 5 oder 10 Gigabyte pro Sekunde. Eine Datei von 50 Gigabyte braucht über 40 Gigabit pro Sekunde deshalb theoretisch 10 Sekunden. Die Falle: Hersteller schreiben Gbps für Bit und GB/s für Byte, und beides sieht fast gleich aus. Dazu kann GB/s in einem Programm Gibibyte pro Sekunde meinen, 7,4 % mehr.