Volumen umrechnen
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1 ml = 0,0042267528 cup
Alle Einheiten der Kategorie
- 1ml
- 0,1cl
- 0,01dl
- 0,001l
- 0,000001m³
- 0,2TL
- 0,066666667EL
- 0,0042267528cup
- 0,033814023fl oz
- 0,03519508fl oz (UK)
- 0,0021133764pt
- 0,001759754pt (UK)
- 0,00026417205gal
- 0,00021996925gal (UK)
Weitere übliche Umrechnungen
Über die Einheiten
- Milliliter (ml) – Ein Milliliter ist ein Tausendstel Liter und damit genau ein Kubikzentimeter. Die SI-Broschüre führt den Liter als historischen Namen für den Kubikdezimeter, und der Milliliter ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz gesetzliche Einheit und das Maß für Arzneimitteldosen, Getränke und Kosmetik. In der amerikanischen Nährwertkennzeichnung sind ein Teelöffel 5 Milliliter, ein Esslöffel 15 und eine Tasse 240. Die alte Abkürzung „ccm“ meint dasselbe, ist aber überholt. Bei Arzneimitteln darf ein Löffel nie ein Maß in Millilitern ersetzen.
- Zentiliter (cl) – Ein Zentiliter ist ein Hundertstel Liter, also 10 Milliliter, und eine gesetzliche Einheit. Im Ausschank ist er vorgeschrieben: Die Mess- und Eichverordnung lässt für Ausschankmaße nur bestimmte Nennvolumen zu, darunter 1, 2, 4, 5 und 10 Zentiliter und daneben noch einmal 0,1 Liter, obwohl das dasselbe Volumen ist wie 10 Zentiliter. Unter den EU-Nennfüllmengen für Wein und Spirituosen stehen 750 und 700 Milliliter, also 75 und 70 Zentiliter. Die Falle sind die dicht liegenden Vorsätze: 4 cl sind 40 ml, aber nur 0,4 dl.
- Deziliter (dl) – Ein Deziliter ist ein Zehntel Liter, also 100 Milliliter, und als dezimaler Teil des Liters eine gesetzliche Einheit. In Deutschland und Österreich stehen in Rezepten Milliliter und Gramm; das Rezeptmaß Deziliter ist in Nordeuropa und der Schweiz zu Hause. Britische und amerikanische Rezepte kennen es gar nicht und rechnen in Millilitern beziehungsweise Tassen. Ein Deziliter ist knapp eine halbe amerikanische Tasse, die 236,6 Milliliter fasst. Die häufigste Verwechslung ist Dezi und Deka: ein Zehntel gegen zehn.
- Liter (l) – Der Liter ist keine SI-Einheit, aber die SI-Broschüre führt ihn als historischen Namen für ein Vielfaches einer SI-Einheit, und Anlage 1 der deutschen Einheitenverordnung wie die Schweizer Einheiten-Verordnung führen ihn ausdrücklich auf: Ein Liter ist ein Kubikdezimeter. Getränke, Kraftstoff und Verpackungsvolumen werden darin gemessen, und der bayerische Maßkrug fasst seit der Umstellung von 1872 genau einen Liter. Von 1901 bis 1964 war der Liter als Volumen eines Kilogramms Wasser definiert und damit 28 Millionstel größer als heute. Auch „L“ ist ein richtiges Zeichen, „ltr“ nicht.
- Kubikmeter (m³) – Ein Kubikmeter ist das Volumen eines Würfels mit einem Meter Kantenlänge, 1000 Liter, und die kohärente SI-Einheit des Volumens. Wasser- und Gaszähler zählen in Kubikmetern. Die Wasserrechnung setzt einen Kubikmeterpreis an, oft neben einer Grundgebühr. Die Gasrechnung rechnet dagegen in Kilowattstunden um: Kubikmeter mal Zustandszahl mal Brennwert. Mit den Beispielwerten des Berliner Versorgers Gasag, 0,9655 und 11,229 Kilowattstunden je Kubikmeter, ergibt ein Kubikmeter 10,84 Kilowattstunden. Die Falle ist die dritte Potenz: Die doppelte Kantenlänge ergibt das achtfache Volumen.
- Teelöffel (TL) – Ein Teelöffel sind in metrischen Rezepten und in der amerikanischen Nährwertkennzeichnung 5 Milliliter; Rezepte kürzen ihn TL ab. Der amerikanische Handelsteelöffel ist ein Sechstel Fluid Ounce, 4,93 Milliliter, und das NIST nennt ihn eine ungenaue Einheit. Drei Teelöffel ergeben einen Esslöffel, TL gegen EL ist also der Faktor drei, und wie viele Gramm ein Löffel wiegt, hängt an der Zutat. Bei Arzneimitteln wird es ernst: Haushaltslöffel sind nicht genormt, und die Pharmazeutische Zeitung rät bei Säften für Kinder zur Dosierspritze aus der Apotheke.
- Esslöffel (EL) – Ein Esslöffel sind 15 Milliliter, und das gilt sowohl in metrischen Rezepten als auch in der amerikanischen Nährwertkennzeichnung. Drei Teelöffel zu 5 Millilitern ergeben einen Esslöffel. Daneben gibt es ein älteres amerikanisches Handelsmaß von einer halben Fluid Ounce, also 14,79 Milliliter. Beim Kochen spielt der Unterschied keine Rolle, beim Dosieren von Arzneimitteln sehr wohl: Ein Löffel darf ein Maß in Millilitern nie ersetzen, weil die Löffelgrößen von Land zu Land verschieden sind.
- Amerikanische Tassen (cup) – Eine amerikanische Tasse sind acht Fluid Ounces, ein Sechzehntel Gallone, also genau 236,5882365 Milliliter. Die amerikanische Nährwertkennzeichnung verwendet stattdessen den gerundeten Rechtswert von 240 Millilitern. In der EU darf die Tasse nur als zusätzliche Angabe stehen. Sie ist knapp 2,4 Deziliter, nicht 2,5 – der häufigste Fehler in übersetzten Rezepten. Weil amerikanische Rezepte Volumen messen, hängt die Umrechnung von Mehl oder Zucker in Gramm zusätzlich an der Dichte, nicht an den Einheiten.
- Flüssigunzen (fl oz) – Eine amerikanische Flüssigunze, die Fluid Ounce, ist ein 128-stel der US-Gallone, genau 29,5735295625 Milliliter. Sie steht auf amerikanischen Verpackungen und in Rezepten, acht davon ergeben eine Tasse, und die amerikanische Nährwertkennzeichnung rundet sie auf 30 Milliliter. Eine gesetzliche Einheit der EU ist sie nicht. Die Falle läuft in zwei Richtungen: Sie ist 4,1 % größer als die britische zu 28,41 Millilitern, das amerikanische Pint aber kleiner als das britische, mit 16 Unzen gegen 20. Und eine Fluid Ounce ist ein Volumen, keine Masse.
- Britische Flüssigunzen (fl oz (UK)) – Eine britische Flüssigunze ist ein Zwanzigstel des britischen Pints, genau 28,4130625 Milliliter, und 160 davon ergeben eine britische Gallone. Seit dem 1. Januar 2000 darf sie im britischen Handel nur noch als zusätzliche Angabe stehen. Die Falle: Sie ist kleiner als die amerikanische Fluid Ounce mit 29,57 Millilitern, obwohl das britische Pint größer ist – es fasst 20 Unzen, das amerikanische nur 16. Eine britische Flüssigunze Wasser wiegt ungefähr eine Unze, 28,35 Gramm, und das ist kein Zufall: Die Gallone von 1824 fasste zehn Pfund Wasser.
- Amerikanische Pint (pt) – Ein amerikanisches Pint ist ein Achtel der US-Gallone, genau 0,473176473 Liter, und fasst 16 Fluid Ounces. Es steht in amerikanischen Rezepten und auf Verpackungen, auf denen das Bundesrecht zusätzlich eine metrische Menge verlangt. Das britische Pint im Pub ist ein Fünftel größer, 568 Milliliter mit 20 britischen Fluid Ounces; dem amerikanischen fehlen also rund 95 Milliliter. Daneben gibt es in den USA ein trockenes Pint von 0,551 Litern für Schüttgut. Keines der beiden amerikanischen Pints ist in der EU eine gesetzliche Handelseinheit.
- Britische Pint (pt (UK)) – Ein britisches Pint ist ein Achtel imperiale Gallone, genau 0,56826125 Liter, festgelegt im Weights and Measures Act 1985. Es ist eine der wenigen Ausnahmen der EU-Einheitenrichtlinie: Fassbier, Cider und Milch in Mehrwegflaschen dürfen im Vereinigten Königreich in Pints verkauft werden, und die Ausschankmaße sind auf ein Drittel, ein halbes und zwei Drittel Pint geregelt. Das britische Pint ist ein Fünftel größer als das amerikanische zu 473 Millilitern und fasst 20 statt 16 Fluid Ounces.
- Amerikanische Gallonen (gal) – Eine amerikanische Gallone sind 231 Kubikzoll, was mit dem Zoll zu genau 2,54 Zentimetern 3,785411784 Liter ergibt. Sie teilt sich in 128 Fluid Ounces und ist in den USA das Maß für Kraftstoff und große Flüssigkeitsmengen; die amerikanische Energiestatistik rechnet in Dollar je Gallone. In der EU ist sie keine gesetzliche Handelseinheit. Die britische Gallone ist ein Fünftel größer, 4,54609 Liter, und teilt sich in 160 Fluid Ounces. Der Unterschied schlägt unmittelbar auf miles per gallon durch.
- Britische Gallonen (gal (UK)) – Eine britische Gallone ist genau 4,54609 Liter und teilt sich in acht Pints oder 160 Fluid Ounces. Seit dem 1. Oktober 1995 darf sie im britischen Handel nur noch als zusätzliche Angabe stehen, und Kraftstoff wird literweise verkauft. Gedruckte Autowerbung muss den Verbrauch aber in Meilen pro Gallone angeben, dazu metrisch in Litern je 100 Kilometer oder Kilometern je Liter. Die Falle ist die andere Gallone: Die amerikanische misst 3,785 Liter, die britische ist also 20 % größer, und derselbe Wagen zeigt im Vereinigten Königreich mehr mpg.