Datenmenge umrechnen
Wählen Sie, wovon Sie ausgehen, geben Sie den Wert ein und wählen Sie, worin Sie ihn haben wollen. Alles darunter aktualisiert sich, während Sie tippen.
1 GB = 1000 MB
Alle Einheiten der Kategorie
- 8 000 000 000bit
- 1 000 000 000B
- 1 000 000kB
- 1000MB
- 1GB
- 0,001TB
- 976 562,5KiB
- 953,67432MiB
- 0,93132257GiB
- 0,0009094947TiB
- 8 000 000kbit
- 8000Mbit
- 8Gbit
Weitere übliche Umrechnungen
Über die Einheiten
- Bit (bit) – Ein Bit ist eine Binärziffer, 0 oder 1, und acht Bit ergeben ein Byte. Die Einheit gehört zur Norm IEC 80000-13, nicht zur EU-Einheitenrichtlinie. In Bit zählen Übertragung und Verschlüsselung: Breitband wird in Bit pro Sekunde verkauft, und der Verschlüsselungsstandard AES arbeitet mit Blöcken von 128 Bit und Schlüsseln von 128, 192 oder 256 Bit. Die Falle ist das Zeichen. Eindeutig ist „bit“, wie in kbit und Mbit, während „b“ leicht mit „B“ für Byte verwechselt wird – und dazwischen liegt der Faktor acht.
- Byte (B) – Ein Byte sind acht Bit, und darin werden alle Dateigrößen, Speicher und Datenträger gemessen. Die Größe ist in der internationalen Norm IEC 80000-13 festgelegt; Datenmengen kommen im Anhang der EU-Einheitenrichtlinie nicht vor und sind daher nicht als gesetzliche Maßeinheiten geregelt. Ein Byte reicht für ein Zeichen in ASCII, während die Umlaute ä, ö und ü sowie das ß in UTF-8 je zwei Byte brauchen. Die Falle ist die Großschreibung: B heißt Byte, b heißt Bit, dazwischen liegt der Faktor acht.
- Kilobyte (kB) – Ein Kilobyte sind 1000 Byte, denn der SI-Vorsatz Kilo bedeutet 10³. Das binäre Gegenstück heißt Kibibyte und hat 1024 Byte; der Unterschied beträgt 2,4 %. Die binären Vorsätze Kibi, Mebi und Gibi führte die Internationale Elektrotechnische Kommission 1999 gerade deshalb ein, weil das Kilobyte in zwei Bedeutungen verwendet wurde. Die Einheit passt zu kleinen Dateien, Textdokumenten und Netzwerkpaketen. Schreiben Sie kB mit kleinem k; „KB“ mit großem K meint in Windows meist 1024 Byte, also Kibibyte.
- Megabyte (MB) – Ein Megabyte ist nach dem SI-Vorsatz Mega eine Million Byte. Das binäre Mebibyte hat 1 048 576 Byte, 4,9 % mehr, und genau das Megabyte ist das Beispiel der amerikanischen Normungsbehörde NIST: Speicherhersteller meinen 2²⁰ Byte, Hersteller von Datenträgern 10⁶. Gemessen werden damit Bilddateien, Apps, E-Mail-Anhänge und Datenvolumen im Mobilfunk. Zwei Fallen. Megabyte gegen Megabit ist der Faktor acht, ein Anschluss mit 100 Megabit liefert also 12,5 Megabyte pro Sekunde. Und Betriebssysteme schreiben MB, rechnen aber Mebibyte.
- Gigabyte (GB) – Ein Gigabyte ist nach dem SI-Vorsatz Giga eine Milliarde Byte. Das binäre Gibibyte hat 1 073 741 824 Byte, also 7,4 % mehr. Gemessen werden damit Datenträger, Arbeitsspeicher und Mobilfunkvolumen; geregelt ist die Einheit in der EU nicht. Hier liegt die klassische Falle der Kategorie: Festplattenhersteller rechnen dezimal, eine Platte mit 1 Terabyte hat also 10¹² Byte, während Windows binär anzeigt und trotzdem „GB“ schreibt – dann steht dort 931. Das ist kein Werbetrick, sondern zwei Vorsatzsysteme.
- Terabyte (TB) – Ein Terabyte sind tausend Milliarden Byte, 10¹², nach dem SI-Vorsatz Tera. Das binäre Tebibyte hat 1 099 511 627 776 Byte, also 10,0 % mehr – der größte Unterschied unter den gängigen Vorsätzen, fast hundert Gigabyte auf jedes Terabyte. Gemessen werden damit Festplatten, SSDs, Cloud-Speicher und Sicherungen. Deshalb erscheint eine Platte mit der Aufschrift 1 Terabyte im Explorer als 931,32 Gibibyte, obwohl sie genau das enthält, was die Packung verspricht. Und TB gegen Tb, Terabit, ist wie immer der Faktor acht.
- Kibibyte (KiB) – Ein Kibibyte sind 2¹⁰ Byte, also 1024 Byte, 2,4 % mehr als ein Kilobyte. Den Vorsatz Kibi mit dem Zeichen Ki, großes K, billigte die Internationale Elektrotechnische Kommission im Dezember 1998; heute steht er in IEC 80000-13, und die SI-Broschüre sagt, SI-Vorsätze sollten nicht für Zweierpotenzen verwendet werden. Viele Programme schreiben trotzdem nur K: In GNU coreutils bedeutet K 1024, kB dagegen 1000. Die alte 1,44-MB-Diskette fasste 1440 Kibibyte, denn ihr Megabyte hatte 1 024 000 Byte – eine Mischung aus beiden Systemen.
- Mebibyte (MiB) – Ein Mebibyte sind 2²⁰ Byte, 1 048 576 Byte, 4,9 % mehr als ein Megabyte. Nach dem amerikanischen NIST meinen Speicherhersteller mit einem Megabyte 2²⁰ Byte, Hersteller von Datenträgern eine Million – genau das Durcheinander, das die binären Vorsätze beenden sollten. Das Mebibyte passt zu Größen, die wirklich Zweierpotenzen sind, etwa Arbeitsspeicher und Speichergrenzen auf Servern. Kubernetes liest „128Mi“ als 128 Mebibyte und „128M“ als 128 Millionen Byte, und die Dokumentation warnt vor der Falle: „400m“ mit kleinem m bedeutet 0,4 Byte, nicht 400 Mebibyte.
- Gibibyte (GiB) – Ein Gibibyte sind 2³⁰ Byte, also 1 073 741 824 Byte. Den Vorsatz Gibi nahm die Internationale Elektrotechnische Kommission im Januar 1999 an; heute steht er in der Norm IEC 80000-13. Die Einheit gehört dorthin, wo die Größen wirklich Zweierpotenzen sind: Arbeitsspeicher, virtuelle Maschinen und Linux-Werkzeuge. Eine Festplatte mit der Aufschrift 1 Terabyte fasst 931,32 Gibibyte, und genau diese Zahl zeigt Windows. Der Abstand zu den dezimalen Vorsätzen wächst nach oben: 2,4 % bei Kibi, 4,9 % bei Mebi, 7,4 % bei Gibi, 10,0 % bei Tebi.
- Tebibyte (TiB) – Ein Tebibyte sind 2⁴⁰ Byte, 1 099 511 627 776 Byte, 10,0 % mehr als ein Terabyte – der größte Abstand unter den gängigen Vorsätzen. Eine Festplatte mit 4 TB fasst deshalb 3,64 Tebibyte, und es fehlt nichts. Systemwerkzeuge und Cloud-Dienste verwenden die Einheit: Amazons Blockspeicher erlaubt Volumes von 1 Gibibyte bis 64 Tebibyte. Die Falle ist, dass dieselbe Platte in verschiedenen Programmen verschiedene Zahlen zeigt. In GNU coreutils steht T für Tebibyte, TB aber für Terabyte, und der einzige Unterschied im Zeichen ist ein B.
- Kilobit (kbit) – Ein Kilobit sind 1000 Bit, also 125 Byte. Die SI-Broschüre wählt gerade das Kilobit als Beispiel: SI-Vorsätze stehen nur für Zehnerpotenzen, ein Kilobit sind also 1000 Bit und nicht 1024. Das binäre Gegenstück ist das Kibibit, Kibit. Als Menge lebt das Kilobit auf Speicherchips weiter, oft binär gemeint: Der Speicherbaustein 24LC256 von Microchip heißt 256 Kbit und hat die Adressen 0000–7FFF zu je 8 Bit, zusammen 262 144 Bit. Die Falle ist kb gegen kB, Bit gegen Byte.
- Megabit (Mbit) – Ein Megabit ist eine Million Bit, also 125 000 Byte. Die Einheit gehört zur Netztechnik: Die Telekommunikation-Mindestversorgungsverordnung verlangt für einen ausreichenden Internetzugang im Download mindestens 15,0 Megabit pro Sekunde und im Upload 5,0, und genauso werden Tarife beworben. Die Falle ist, dass Anschlüsse in Bit und Dateien in Byte gemessen werden: 100 Megabit pro Sekunde ergeben 12,5 Megabyte pro Sekunde. Mb ist Megabit, MB Megabyte – ein Buchstabe, Faktor acht.
- Gigabit (Gbit) – Ein Gigabit ist eine Milliarde Bit, also 125 Megabyte. Als Menge steht es auf Speicherchips und meint dort oft Zweierpotenzen: Microns DDR4-Chip mit der Aufschrift 16Gb adressiert 2³⁴ Bit, knapp 17,2 Milliarden, also 16 Gibibit. Die Telekommunikation zählt ihre Vorsätze dagegen dezimal. Die Gigabitstrategie der Bundesregierung von 2022 strebt bis 2030 Glasfaser bis ins Haus für alle an, bis 2025 für die Hälfte der Haushalte und Unternehmen. Die Falle ist Gb gegen GB, Gigabit gegen Gigabyte – der Faktor acht.